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1

Freitag, 21. September 2012, 19:41

Colour Liquids Prettau® Aquarell

Hallo liebe ZZ Gemeinde :)

da ja jetzt seit erscheinungs Termin der neuen "Colour Liquids Prettau® Aquarell" ertwas Zeit ins Land gegangen ist, wollte ich mal einbischen Feedback von euch einholen!

Wie seht ihr die Möglichkeiten Farben des Vita Farbschlüssels zu reproduzieren?

Ich selbst habe damit noch erhebliche Probleme.

Beispiel:
2 Quadranten Sanierung im OK, 13-17, 24 E-max Press Kronen, 13 mit Cutback und Verblendung, rest Monolithisch. Und eine Kleine Monolithische Prettau Brücke von 25 auf 27
das Zirkon nach Anleitung in A3,5 bemalt, Kronen in LT A3,5 gepresst.

Das Ergebniss, wie sich jetzt schon jeder denken kann, war ernüchternd
die E-max Kronen wie gewohnt wunderschön, nur die Brücke wollte so garnicht ins Farbbild passen, auch nach exzessiven Gebrauch von Prettau Keramikmalfarben.

Auch nach diversen Tests will es mir nicht gelingen eine der 16 Vita Farben nachahmen zu können, geht es nur mir so?

an was liegt das?
kann mal jemand, der anschauliche Ergebnisse erzielt einen Tipp geben?
Über Bilder wäre ich auch dankbar, weil ich mir das Momentan so garnicht vorstellen kann :)...

Grüße
Stefan

2

Samstag, 22. September 2012, 08:50

Morgen!

Also wir sind gerade auch noch in der Probe-Phase (erst gestern ein Molar bekritzelt!).
Werde Dir dann berichten.
Mit den „alten“ Prettau-Malfarben hatten wir uns ganz gut eingeschossen bzgl.der Farbtöne (nach Vita).Die Ergebnisse waren im Labor auf dem Gips-Modell im Vergleich mit einem Vita-Farbzahn sehr gut (mit Ivoclar-Malfarben).Im Mund aber leider immer noch zu knallig-reflektierend!!!
Durch die ästhetischen Ansprüche der Patienten/Kunden können wir die monolithischen Versorgungen auch nur verkaufen wenn eine hohe Stabilität gefordert wird.
Immer noch hübscher als Metall!
Frage zu Deinem Fall:
Was paßte denn nicht ins Farbbild?
- der Farbton
- der Helligkeitswert
- die Transluzenz

Und wäre das Ergebnis besser gewesen mit den „alten“ Prettau-Malfarben?

Ich frage deswegen weil wir mit Vollanatomischen LT-Kronen noch keine Erfahrungen gemacht haben (wg.Vergleich mit Prettau).Bisher pressen wir mit HT.

Grüße.

3

Montag, 24. September 2012, 12:42

Hi Stefan!

Hier unsere Resultate zum Anschauen.

1x monolithische Krone (geplant B3,aber A3 gemalt und mit orange rüber getuscht.Wir hatten kein B3-Liquid!) und 4xreduziert (A2)zum Auftragen von Keramik 0,8mm.

Beurteile selber wg.Vergleich Eurer Resultate.

Grüsse.
»alexo« hat folgende Dateien angehängt:

4

Montag, 24. September 2012, 13:50

Schaut aufjedenfall besser als meine Ergebnisse aus!!

Ich weis nich was ich falsch mache:
aber ich bekomme einfach nicht den richtigen Farbton hin, eine A3 ist viel zu "gelb" und im Schneide bereich zu weißlich...

evntl. zu viel Farbe auf dem Pinsel?, dass würde zumindest den zu intensiven "Bauch" erklären, aber die weißliche Schneide?

Und wie schon gesagt bislang gehe ich direkt nach Anleitung vor, auch mit den ganzen inzisal Liquids, also "Tiegerkronen" mäßig :p

Welche Liquids verwendet ihr, z.b. bei der B3/A3 Krone?

mit den alten liquids hab ich nur wenig gearbeitet, leider ist unsere Meisterin erkrankt und jetzt muss halt ich ran ;)...

grüße
Stefan

Wolfgang

unregistriert

5

Montag, 24. September 2012, 14:07

Hallo Stefan,

du benutzt schon die NEUE Anleitung? (Klick mich)
Für mich klingt das schwer nach der Anleitung für die alten Liquids.

Nimm mal für ne A3-Krone nur das A3-Liquid (vorher schütteln) und halte dich an die Anleitung. Wichtig ist auch, langsam aufzutragen, damit genug Liquid einziehen kann.
Die Intensivfarben würde ich dann erst nach und nach dazunehmen, falls benötigt. Gerade am Hals das Braun ist mit Vorsicht zu genießen.

Ciao,
Wolfgang

6

Montag, 24. September 2012, 15:48

Ich würde mich mal Wolfgang anschließen, ich habe auch den Fehler gemacht und die erste Krone nach der alten Anleitung bemalt...
Und wie er auch schon sagte, wirklich langsam den Pinsel führen, damit sich die Krone gut vollsaugen kann..man muss wirklich einen Unterschied von Hals zu Schneide haben, sonst hat die ganze Krone den selben Farbton und ist zu hell..
Okklusal die Mittelfissur mit braun und orange wirklich nur einmal, da das sonst wirklich sehr sehr dunkel wird..am Hals benutze ich eigentlich nur das Cervical A

Dann frohes Probieren ;)

7

Montag, 24. September 2012, 16:32

Hallo Aquarellisten!
Dann will ich auch noch von meinen Erfahrungen berichten:
Es ist schon ein großer Unterschied zu den säurebasierten CLs, aber mit denen hat auch kaum einer auf Anhieb die besten Ergebnisse erzielt. Es darf wirklich langsam bzw. mit gut feuchtem Pinsel gemalt werden. Vor allem cervikal und im Äquatorialbereich kann man ruhig 4x und 3x oder mehr versuchen und im Incisalbereich ist das "WB Grau" nicht mehr "so gefährlich" wie das "SB Grau" und auch hier eher 2x statt 1x, dasselbe gilt für Blau und auch Lila hat nicht mehr ganz die Intensität und Wirkkraft wie das säurebasierte.
Bei Frontzähnen kann man für die incisale Einfärbung z.B. bei A3 auch 1-2 x A 1 oder A2 nehmen oder wenn viel gräuliche Tränsparenz gewünscht wird nur Mamelons in Zahnfarbe 1x und Rest mit Grau,Blau und Lila drumherum.
Mit jedem Keramikmal- oder Schichtbrand wird die Farbe etwas heller, daher ruhig kräftig einfärben. Wenn die A3 nach dem Sintern stimmt, so tendiert sie selbst mit nur einem Glasurbrand zur A 2,75 und braucht noch etwas Malfarbenunterstützung.
Braun , Orange und Cervikal mit eher trockenem Pinsel und mit Vorsicht auftragen, da wie schon gesagt ziemlich kräftig.
Wer viel mit den SB CLs gearbeitet hat, wird von den "kräftigen" organischen Farbstoffen anfänglich irritert und man muss sich einfach trauen, Kronen mit intensiver herbstlicher Färbung zu sintern und sich nicht von deren Intensität täuschen lassen.
Wenn Prettau und e.Max nebeneinander stehen, schrumpfe ich die Prettaukronen mit einer großzügigen Girlande entweder nur buccal oder zirkulär um 0,4 mm, färbe sie nach Rezept ein und schichte dann Transpa klar oder neutral, Schneide und /oder Intensivmassen. Somit ergibt sich auch von der Oberflächentextur mehr Übereinstimmung zur Presskeramik und es bleibt die Individualität 8) gewahrt.
Happy CADCAM !

;)Wolly

8

Montag, 24. September 2012, 17:11

Wenn Du A3 oder B3 brauchst solltest Du auch das dazu gehörige Aquarell benutzen.Und dann schön "Tiger-Enten-Look" rauf pinseln!
Muss auch noch erwähnen das ich einen normalen,im Vergleich zum ZZ-Pinsel kurzen,Kunsttoff-Pinsel (f.Opaker etc.) verwende.Ist für mich mehr Kontrolle wg.Platzierung des Liquids und gibt mir ein direktes Feedback wenn sich kein Liquid mehr im Pinsel befindet.Bei feinen Linien nehme ich dann denn grossen spitzen wieder.Der Speicher beim grossen Pinsel ist für mein Geschmack zu gross!
Ist aber bestimmt auch nur reine Übungssache.
Auch Gewohnheit,.........never change the winning team!
Wir hatten eine Zeit lang auch weisse Kauflächen und fehlende Transparenz in den Objekten.Auch waren Sie mal gelblich!
Auf Empfehlung haben wir dann die Heizstäbe gewechselt und hatten ab sofort gute Ergebnisse.
Wie schauts denn bei Euren Ofen aus?
Wie alt sind die Heizstäbe?
Ist nur so ein Gedanke.........

9

Mittwoch, 26. September 2012, 19:53

Der Ofen hat sicher schon 4 Jahre auf dem Buckel,
habe die neue Anleitung verwendet, dass ist also nicht der Fehler ;)...

wie kann ich denn testen ob die Heizstäbe nichts mehr taugen? einer kostet schließlich 300 Euro und ich brauche 2 davon. (wir haben den 600er Zirkonofen)

bislang sintere ich auch ausschließlich ohne Keramikhaube... kann das evtl. derart schlechte Ergebnisse produzieren?

grüße
Stefan

10

Donnerstag, 27. September 2012, 08:10

Guten Morgen Stefan.

Meine Erfahrung ist die dass man nie genau weiss wie die Stücke aus dem Ofen kommen. Ich gebe beim Sintervorgang immer einige Zirkonbruchstücke auf die Abdeckhaube und sehe dann jeweils die unterschiedlichsten Resultate. Mal kommen sie schneeweiss raus, mal minimal verfärbt und mal gänzlich gelblich. Ich hab noch den 1500er Ofen wobei die Heizelemente dieselben sind wie bei deinem 600er. Die Abdeckhaube ist zwar etwas teuer aber der einzige Weg um gleichbleibende Resultate zu erzielen. Es bleibt zu hoffen das dieses lästige Problem bei der neuesten Ofengeneration nicht mehr auftaucht.

Grüsse
Martin

11

Donnerstag, 27. September 2012, 13:40

Also werde ich wohl wie folgt vorgehen,
Abdeckhaube bestellen, wenn dann keine besseren Ergebnisse, Heizstäbe wechseln, oder wie würdet ihr das handhaben?

grüße
Stefan

12

Donnerstag, 27. September 2012, 14:01

Hallo Stefan,

ich hab mal die Brennstäbe gewechselt- weiss bis heute nicht genau warum eigentlich. Hatte wohl einfache ein sichereres Gefühl danach. Die alten hab ich jetzt in Reserve für den Notfall-man weiss ja nie. Bei den Neuen sind dann genau die selben Verfärbungen wieder aufgetaucht.
Als Erstes würd ich mal sicher die Keramikhaube, evtl mit der Unterlage zusammen, anschaffen und mal schauen wie die Resultate so sind. Und wenn du dann ungefäbte Zirkonstücke obendrauflegst und mitsinterst wirst du ja sehen was evtl mit den Gerüsten passiert sein kann. Auch wenn es nur minime Verfärbungen gibt so haben diese schon einen Einfluss auf die Farbe und zwar meist Richtung B3 weil die Verfärbung gelblich ist.

Schönen Tag noch

Martin

Wolfgang

unregistriert

13

Donnerstag, 27. September 2012, 15:44

Hallo Stefan,

Verfärbungen durch irgendwelche Metallteile (Rost) beim Trocknen kannst du ausschließen? Wenn wir leichte Verfärbungen bekommen, machen wir als erstes immer alles (Trockenschale, Lampe, angrenzende Metallteile, Ofen selbst, etc.) sauber.
Ansonsten würde ich auch mal die Haube testen, damit kannst du dann zumindest den Ofen als Ursache ausschließen.

14

Donnerstag, 27. September 2012, 16:35

Ok,
danke schonmal, werde mir dann mal die Abdeckhaube zulegen.
und berichten ob ich das Problem dadurch in den Griff bekommen habe.

grüße
Stefan

15

Donnerstag, 27. September 2012, 20:31

Hi,

denke auch das sich das Gelb- Problem mit der Haube und Stell-Platte erledigt hat.
Doch habe ich noch Zweifel wegen der weißen Kauflächen!
Scheint mir dann nicht richtig durchgesintert zu sein.
Berichte mal von den neuen Ergebnissen.....

Grüße.

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